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Romantisches Alsfeld

Die Stadt liegt bei der Mitte Deutschlands am Oberlauf der Schwalm im nördlichen Vogelsbergkreis und am südlichen Rand des Knüllgebirges, am Westhang des Alsfelder Beckens.

Die Stadt ist bekannt für ihre Altstadt mit geschlossener historischer Bebauung.

Diese ist für mittelalterliche Städte typisch angelegt: Um den Marktplatz als Zentrum verläuft in einiger Entfernung die aus strategischen Gründen nahezu kreisförmige Stadtmauer. Diese enthält Öffnungen an den in weiterer Vorzeit entstandenen Verkehrswegen. Von diesen Öffnungen, den Stadttoren, her gelangt man auf meist geradem Weg zum Mittelpunkt der Stadt. In Alsfeld ist der Verlauf der Stadtmauer an den Gassen, die nicht dem überregionalen Verkehr dienten, erahnbar. Die Krümmungen dieser Gassen, dem Verlauf der damaligen Stadtmauer folgend, bieten im Jahres- und Tageslauf bei unterschiedlichstem Licht dem sensiblen Betrachter zahllose Motive für seine persönlichen Erinnerungen.

Zur Herkunft des Stadtnamens gibt es einige Legenden. So soll um das Jahr 1200 der Landgraf von Hessen/Thüringen einen Ausritt über den Vogelsberg gemacht haben. Auf dem Homberg (einem Hügel nahe Alsfeld) angekommen, blies dort ein starker Wind. So sagte dieser: „Als fällt mir der Hut vom Kopp.“ („Als“: oberhessisch für „immerfort“.) Aus „als fällt“ wurde dann Alsfeld.

1975 wurde Alsfeld durch den Europarat zur Europäischen Modellstadt erklärt.

 
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